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Unsere eigene Methode

Tiefe Selbsthypnose lernen – mit unserer eigenen Methode

Selbsthypnose ist der direkte, eigenständige Zugang zu Ihrem Unterbewusstsein – jederzeit einsetzbar, ganz ohne Therapeuten. Sie ist zugleich der Ursprung unserer eigenen Arbeit: Aus jahrzehntelanger eigener Erfahrung und tausenden begleiteten Sitzungen und Seminaren haben wir eine eigene, besonders schnell wirksame Technik entwickelt – die „Endlich Frei"-Methode.

Gruppenhypnose in der Praxis: Klientinnen und Klienten in tiefer Trance

Tiefenhypnose in der Praxis: Klientinnen und Klienten in tiefer Trance während einer Hypnosetherapie-Sitzung.

Was ist Selbsthypnose?

Selbsthypnose ist eine wirkungsvolle und effektive Technik, um das eigene Unterbewusstsein gezielt zu beeinflussen – ganz ohne dass ein Therapeut die Trance induziert. Wie bei der klassischen Hypnose wird dabei der kritische, analytische Verstand vorübergehend zur Seite gelegt, sodass Suggestionen direkt dort ankommen, wo Gewohnheiten, Überzeugungen und automatisierte Reaktionen tatsächlich gespeichert sind: im Unterbewusstsein. Nach gängigen Schätzungen laufen weit mehr als die Hälfte unserer geistigen Vorgänge unbewusst ab – Selbsthypnose ist der bewusste Zugang zu diesem großen, meist ungenutzten Teil des Geistes.

Unsere eigene Beschäftigung mit dem Thema begann bereits 1992, angestoßen durch die Lektüre eines Buches von Dr. Joseph Murphy über die Kraft des Unterbewusstseins. Über regelmäßige Visualisierungsübungen in Selbsthypnose gelang es, eine eigene Stauballergie spürbar in den Griff zu bekommen – eine sehr persönliche Erfahrung, die den Grundstein für die spätere Arbeit als Hypnosetherapeut legte und bis heute in unsere Methode einfließt.

Was Selbsthypnose bewirken kann

Wird Selbsthypnose regelmäßig geübt, kann sie in vielen Lebensbereichen unterstützend wirken: Durch die tiefe Entspannung in der Trance kann sich innerhalb einiger Wochen eine spürbare „vegetative Umschaltung" einstellen, die zu mehr Ruhe im Alltag und weniger stressbedingter Anspannung beiträgt. Ergänzend zur ärztlichen oder psychotherapeutischen Behandlung berichten viele Anwenderinnen und Anwender zudem von einer Unterstützung bei psychosomatisch mitbedingten Beschwerden.

Auch bei emotionalen Themen wie Rauchentwöhnung, Gewichtsregulierung, Ängsten oder mangelndem Selbstvertrauen kann Selbsthypnose als Übungstechnik zwischen den Sitzungen wertvoll sein: Ziele und Visionen lassen sich in der Trance im Unterbewusstsein verankern, was viele als hilfreich für die eigene Motivation und Zielerreichung erleben. Manche nutzen die Technik außerdem, um sich vor dem Lernen in einen entspannten, aufnahmefähigen Zustand zu versetzen.

Hypnotiseur induziert bei einem Klienten die Trance

Trance-Induktion: Durch gezielte Sprache und Führung wird die Aufmerksamkeit nach innen gelenkt, bis sich ein Zustand tiefer Entspannung und Konzentration einstellt – die Trance.

So lernen Sie unsere eigene Selbsthypnose-Methode

Das Herzstück unserer Methode ist die sogenannte Verankerung: In einer ersten, ausführlich begleiteten Tieftrance verknüpfen wir ein persönliches Codewort bzw. eine kleine Schlüsselhandlung fest mit dem Zustand tiefer Entspannung. Ist dieser Anker einmal gesetzt, können Sie sich anschließend eigenständig und innerhalb von Sekunden bis wenigen Minuten wieder in eine tiefe Trance versetzen – ganz ohne fremde Hilfe. Das unterscheidet unsere Methode von klassischen Selbstlern-Wegen wie Autogenem Training, bei denen es meist deutlich länger dauert, bis Selbsthypnose sicher beherrscht wird.

Wir bieten drei Wege an, diese Technik zu erlernen: in einer persönlichen Einzelsitzung (ca. 2–3 Stunden, individuell mit einem unserer Therapeuten), in unserem eintägigen Gruppenseminar „Endlich Frei" oder bequem von zu Hause aus mit unserem Video-Kurs zum Download. Alle drei Wege vermitteln denselben Kern – die Verankerung eines eigenen Codeworts –, unterscheiden sich aber in Tempo, Preis und persönlicher Begleitung.

Am schnellsten und günstigsten steigen die meisten mit unserem „Endlich Frei"-Videokurs oder dem Präsenzseminar ein. Beide Angebote finden Sie direkt im Anschluss.

Studienlage: Eine 2019 im Fachjournal Psychology of Consciousness veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse wertete 22 randomisiert-kontrollierte Studien zu Selbsthypnose aus (von ursprünglich 576 gesichteten Studien) und fand einen mittleren bis großen Effekt von Selbsthypnose bei klinischen Anwendungen wie Schmerz, Stress und Angst – besonders wirksam, wenn Selbsthypnose als eigenständig anwendbare Fähigkeit vermittelt wird und mindestens drei Übungseinheiten vorausgehen. Vorerfahrung mit fremdgeführter Hypnose war für die Wirksamkeit nicht entscheidend. Eason & Parris (2019), Psychology of Consciousness: Theory, Research, and Practice ↗
Wichtiger Hinweis: Selbsthypnose kann die eigene Entspannungsfähigkeit und Selbstregulation wirkungsvoll unterstützen, ersetzt bei ernsthaften körperlichen oder psychischen Beschwerden aber keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bestehende Erkrankungen sollten weiterhin fachärztlich begleitet werden.
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Lernen Sie unsere Selbsthypnose-Methode ganz bequem von zu Hause aus – als Video-Download inklusive Begleitmaterial und Hypnose-CD.

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