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Grundlagenwissen

Was ist Hypnose?

Hypnose gilt als der Schlüssel zum Unterbewusstsein – auch wenn die Wissenschaft bis heute nicht abschließend erklären kann, was im Gehirn während einer Hypnose genau passiert. Einig sind sich alle Theorien in einem Punkt: Im Zentrum steht das Unterbewusstsein.

Im Unterbewusstsein sind Erinnerungen, innere Konflikte, Gewohnheiten, Wünsche und Ängste gespeichert. Es steuert außerdem unwillkürliche Körperfunktionen wie Atmung und Verdauung, filtert unsere Wahrnehmung anhand innerer Überzeugungen und ermöglicht automatisierte Handlungen, ohne dass wir bewusst darüber nachdenken müssen.

Schlüssel als Symbol für den Zugang zum Unterbewusstsein

Konzentration statt Schlaf

Der Name kommt vom griechischen Wort für Schlaf – tatsächlich ist Hypnose aber ein Zustand tiefer Konzentration und Versunkenheit. Der analytische Verstand kommt zur Ruhe, sodass Suggestionen die kritische Prüfung umgehen und direkt das Unterbewusstsein erreichen können.

Die Trance-Erfahrung

In Trance schlafen Sie nicht wirklich, sondern befinden sich in einem Zustand tiefer nervlicher Entspannung: Der Körper ruht, der Geist bleibt wach und aufmerksam. Sie hören den Therapeuten sprechen und können jederzeit von selbst wieder „aufwachen“ – ein angenehmer, entspannter Zustand.

Trance ist alltäglich

Trance-Zustände treten täglich auf – etwa beim vertieften Lesen, beim Film schauen oder beim Tagträumen. In der Hypnotherapie wird dieser natürlich vorkommende Zustand gezielt herbeigeführt und vertieft.

Wer ist hypnotisierbar?

Jeder, der schlafen kann, kann auch hypnotisiert werden. Einschränkend wirken lediglich der eigene Wille oder Angst vor dem Trance-Zustand – nicht die Persönlichkeit oder Willensstärke.

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